19.07.2017

ALTERSGERECHTE FLUORIDIERUNG

Wann, wie viel und warum?

von Dr. Judith Schimann, Zahnärztin und freie Autorin, Kleinmachnow

Dem Spurenelement Fluor wird, wissenschaftlich begründet, eine entscheidende kariesprotektive Wirkung zugesprochen. Deshalb wird eine altersgerechte Fluoridgabe in der Leitlinie der Bundeszahnärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfohlen.

© LisaValder / Getty Images / iStock

Denn sofort nach dem Durchbruch eines Zahns wird dessen Oberfläche von Mikroorganismen besiedelt. Bei steigendem Angebot von Kohlenhydraten (Zucker) und unzureichender Mundhygiene entsteht daraus eine kariogene Plaque, d. h., es sind Bakterien vorhanden, die Zucker zu Säure abbauen. Diese Säure löst bestimmte Stoffe (Hydroxylapatitkristalle) aus der Zahnoberfläche, was zu einem kariösen Defekt führen

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(1) Leitlinien der DGZMK (S2K) Fluoridierungsmaßnahmen zur Kariesprophylaxe, 04/2013

(2) Caries Diagnosis und Risk Assessment. A Review of Preventive Strategies and Management. JADA, Vol. 126, June 1995, 7-S

(3) Schiffner U.; der junge zahnarzt 01/2017; S.43-45


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