07.10.2022

Traumberuf ZFA

So gelingt die perfekte Assistenz

von Susann Frege, Gesundheitsökonomin (M.A.), Velbert

Für jede Zahnarztpraxis gilt: ohne Assistenz keine adäquate, qualitativ hochwertige Behandlung. Ob in Einzelpraxen auf dem Land oder in der Zahnklinik mit 60 Mitarbeitern: Die Assistenz als Allrounder und Multitalent bildet den Dreh- und Angelpunkt in der Patientenversorgung. Sie organisiert, assistiert, plant, beruhigt und leitet an. Das erfordert neben handwerklichem Geschick breites Wissen in allen Bereichen der Zahnmedizin.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)

Mit breit gefächertem Wissen und Erfahrung kann qualifiziertes Assistenzpersonal den Behandler optimal unterstützen und die Patienten individuell betreuen. Für die qualifizierte Assistenz legt unser aktueller Fortbildungsbeitrag den Fokus daher auf zwei entscheidende Aspekte: Sicherheit in den Basics sowie Einblicke in neue Entwicklungen im Bereich der Assistenz.

Eigenverantwortliches Arbeiten dank Delegationsrahmen

Was an die qualifizierte Assistenz übertragen werden darf, regeln das Zahnheilkundegesetz sowie der Delegationsrahmen der Bundeszahnärztekammer für Zahnmedizinische Fachangestellte. Die Kernaussage: Allein dem Zahnarzt obliegt die Anordnung, Weisung, Aufsicht und Verantwortung.

Delegation erfordert immer eine ausreichende Qualifizierung der ZFA, z. B. durch mehrjährige Berufserfahrung oder strukturierte Weiterbildung. Grundsätzlich müssen Zahnärzte die Leistungen selbst erbringen. Ausnahmen gelten nur für ausdrücklich delegierbare Leistungen. Vor der Delegation steht immer die durch den Zahnarzt erbrachte Diagnose und Therapieanordnung bezogen auf die konkrete Leistung. Das heißt, diese Reihenfolge muss bei jedem Patienten in jedem neuen Behandlungsfall eingehalten werden! Er muss während der gesamten Behandlung vor Ort sein und das Ergebnis kontrollieren.

Die Infobox 1 zeigt, was konkret delegiert werden darf, daraus stellt sich die Frage, wie die ZFA die passende Qualifizierung erlangen kann, um die Aufgaben eigenständig übernehmen zu können?

Mit der richtigen Fortbildung zur perfekten Assistenz

Das Fortbildungsangebot ist groß. Eine beliebte Aufstiegsfortbildung ist die zur zahnmedizinischen Fachassistentin (ZMF). Für die Fortbildungen gibt die Bundeszahnärztekammer eine Musterausbildungsverordnung heraus, die u. a. die Zugangsvoraussetzungen vorgibt: ZFA-Abschluss, einjährige Berufstätigkeit, Teilnahme an Erste-Hilfe-Kurs, gültiger Röntgenschein und ggf. eine Aufnahmeprüfung müssen nachgewiesen werden. 700 Fortbildungsstunden sind zu absolvieren, je nach Anbieter als in Teilzeit oder Vollzeit, in Präsenz oder online, en bloc oder in Bausteinen. Vermittelt werden physiologische und pathologische Grundlagen, Befunderhebung, Prävention, Kommunikation und Arbeitsorganisation [1].

Weitere Einsatzgebiete erschließen sich durch Kurse zu implantologischer Assistenz, Ceramic-reconstruction(CEREC)-Spezialistin, Feel-Good-Manager oder Manager in der zahnärztlichen Assistenz mit Abschluss der Industrie- und Handelskammer (IHK). Egal ob online oder in Präsenz: Die Gesamtstundenzahl der absolvierten Fortbildungen ist wichtig, wenn man sich gehaltstechnisch am geltenden Tarifvertrag für ZFA orientieren möchte. Seriöse Anbieter bieten transparente Informationen zu Inhalten und Kosten im Rahmen ihrer Internetauftritte. Für kostenintensive Fortbildungen kann man unter gewissen Voraussetzungen finanzielle Unterstützung erhalten (-> Bildungsgutscheine, Aufstiegsstipendien oder Meister-BAföG).

Ohne gute Ausbildung keine qualifizierte Assistenz!

Seit dem 01.08.2022 werden Auszubildende nach der novellierten Ausbildungsverordnung ausgebildet. Die letzte Änderung fand 1989 statt. Neben aktuellen Themen wie Digitalisierung wird auf die Assistenz, Patientenbetreuung und Kommunikation mehr Wert gelegt [2]. Künftig sollen Auszubildende intensiv darauf vorbereitet werden, patientenindividuelle Ängste zu erkennen, auf Fragen einzugehen und sich Konflikten zu stellen [3]. Eine gute Grundlage, um sich später in der Assistenz weiter zu qualifizieren.

Gesund am Stuhl - Arbeitshaltung und Ergonomie in der Assistenz

Die statische, gezwungene Körperhaltung am Behandlungsstuhl über längere Zeit stellt den Körper täglich vor Herausforderungen [4]. Sie führt zu muskulären Verspannungen in Nacken, Rücken und Schultern. Abhilfe kann geschaffen werden, indem man zwischendurch aufsteht und die Körperhaltung bewusst ändert. Hilfreich sind PC-Bildschirme mit verstellbarer Wandhalterung oder Stehpulte. Im Durchschnitt verbringt das zahnmedizinische Fachpersonal 86 % der Arbeitszeit mit geneigtem Nacken, 50 % mit vorgebeugtem Rumpf. Die Wahrscheinlichkeit eines Karpaltunnelsyndroms bei der zahnmedizinischen Behandlungsassistenz steigt im Vergleich zu anderen Berufsgruppen um den Faktor 1,9. Auch Bandscheibenvorfälle sind nicht selten. Wie aber sieht die optimale Sitzhaltung am Stuhl aus?

Um der natürlichen Wirbelsäulenform gerecht zu werden, empfiehlt es sich, beide Füße parallel und fest am Boden halten, das Becken leicht nach vorn kippen, Brustkorb und Schultern aufrichten, die Halswirbelsäule strecken und die Bandscheiben gleichmäßig belasten. Bei korrekter Ausführung stehen Kopf, Brustkorb und Becken beim Sitzen genau übereinander. Wichtig ist, so wenig Kraft wie möglich aufzuwenden und die Abstützung von Fingern, Händen und Armen nicht zu vergessen.

Kleine Auffrischung zur Absaugtechnik: Die Absaugkanüle nicht zu nah an der Austrittsöffnung der Spraykühlung am Kopf der Turbine oder des Winkelstücks positionieren. Wird die Mundschleimhaut zu trocken, kann das beim Patienten zu einem unwillkürlichen Schluckreflex sowie einer Anspannung seiner Muskulatur führen. Dies erhöht den Kraftaufwand bei der Assistenz und führt wiederum zu vermehrter Beanspruchung der Muskulatur [5]. Nach der Behandlung ist es ratsam, die Handgelenke und Arme bewusst zu entspannen und wenn möglich andere Tätigkeiten auszuführen, um die Muskulatur zu entspannen, z. B. bei der Behandlungsdokumentation.

Die vollständige Dokumentation und ihre Tücken

Insbesondere bei verschiedenen Behandlern mit individuellen Gewohnheiten, stellt die Dokumentation hohe Ansprüche an die Assistenz. Hier spricht man sich am besten vor der Behandlung ab und klärt grundlegende Dokumentationsinhalte: Wer dokumentiert wann und in welcher Form? Gibt es Abkürzungen oder Textbausteine, die verwendet werden sollen?

Die Dokumentation zahnärztlicher Behandlungen steht oft im Zentrum von gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Patienten und Zahnärzten [6]. Die Patientenkartei hat den Stellenwert einer Urkunde und kann ausschlaggebend dafür sein, ob der Zahnarzt wegen eines Behandlungsfehlers schuldig gesprochen wird. Mündliche Aussagen des Zahnarztes und der anwesenden Assistenz haben keine hohe Bedeutung. Umso wichtiger ist die unmittelbare, lückenlose, vollständige und rechtskonforme Dokumentation aller Diagnosen, Beratungsinhalte und Behandlungsschritte durch den Zahnarzt.

Digitale Hilfsmittel verringern dabei den Aufwand. Parodontalbefunde können z. B. über eine Spracheingabe dokumentiert werden. Textbausteine und Kürzel können in der Praxisverwaltungssoftware (PVS) angelegt werden, um die zeitraubende Eingabe von sich wiederholenden Inhalten zu verkürzen. Wichtig: Falls mit Kürzeln gearbeitet wird, müssen diese allen bekannt sein und schriftlich festgehalten werden, z. B. in einem Qualitätsmanagement(QM)-Dokument in Form einer Tabelle. In der PVS können grundlegende Dokumentationsinhalte automatisch hinzugefügt werden, z. B. Datums- und Uhrzeitstempel und Personalkürzel. Materialien sowie verwendete Instrumente lassen sich mit einer Materialverwaltungssoftware einscannen. Die Assistenz übernimmt bei der Dokumentation eine Schlüsselposition, indem sie entweder die Einträge selbst anfertigt oder die Behandlereingaben auf Vollständigkeit überprüft. So werden keine Details oder Leistungen vergessen, die später zu Rückfragen bei der Abrechnung führen könnten. Nur was dokumentiert ist, wurde auch erbracht! Der Infokasten zeigt die Top-Tipps, was alles dokumentiert werden muss.

Assistenz in der Endodontie

Die optimale Vorbereitung des Arbeitsfelds bei der Endodontieassistenz ist enorm wichtig. Greifnähe, richtige Reihenfolge, verlässliche Markierung und korrekte Sortierung sind nur ein paar Beispiele.

Der Einsatz von Kofferdam sowie das Spülprogramm sind zu dokumentieren und gewissenhaft vorzubereiten. Atraumatisches Spülen ohne Druck nach einem festgelegten Spülprotokoll ist unabdingbar für den Erfolg jeder Wurzelkanalbehandlung, da diese die Keimzahl in den Kanälen reduziert und Reinfektionen verhindert. Ein klassisches Spülprotokoll beinhaltet z. B. 20 ml NaOCl 1,5-3 %, 5 ml physiologische, sterile NaCl-Lösung 0,9 % und 20 ml Ethylendiamintetraessigsäure(EDTA)-Lösung 17 % für je 5 min. Die Spülzeit ist pro Kanal zu rechnen und teilt sich auf die verschiedenen Aufbereitungsphasen auf, z.B. nach der Trepanation, nach erfolgter Auffbereitung sowie die Abschlussspülung. Spülkanülen sollten mit seitlichen Öffnungen versehen sein [7]. Endodontie ist Teamwork, denn insbesondere bei der Anwendung von Lupenbrille oder Mikroskop sind Sichtfeld und Greifradius des Behandlers stark eingeschränkt. Eine vorausschauende, verlässliche Assistenz trägt entscheidend zum Erfolg der Behandlung bei. Sie unterstützt für eine rationale und wirtschaftliche Behandlungsreihenfolge, in der der Behandler nicht durch jeden Handgriff den Fokus verliert.

Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung raten an, alle endodontischen Behandlungsschritte zur Reduzierung der Keimbelastung unter Kofferdam auszuführen. Nicht nur die Keimbelastung im Behandlungsumfeld nimmt durch Kofferdam ab, auch die Gefahr der Aspiration von Instrumenten lässt sich so auf ein Minimum reduzieren [8]. Im Falle einer Latexallergie kann auf latexfreien Kofferdam zurückgegriffen werden.

Die Aufgaben der Assistenz während der endodontischen Behandlung sind vielfältig und erfordern Gewissenhaftigkeit. Sie reichen vom Einspannen der Instrumente bei der maschinellen Aufbereitung über das Sauberhalten des Arbeitsfelds (insbesondere des Spiegels), Abmessen und Anreichen der Instrumente, die Dokumentation der Arbeitslängen sowie Kennzeichnung der Benutzungshäufigkeit, Vorbereitung des Spülprogramms, Anfertigung von Röntgenaufnahmen mit entsprechenden Haltern bis hin zur Desinfektion der Masterpoints.

Materialkunde in der Füllungstherapie

Die Füllungstherapie ist allein durch die Vielzahl verschiedener plastischer Füllungsmaterialien ein komplexes Feld. Eine kleine Werkstoffkunde sorgt für mehr Durchblick:

Amalgam ist seit über 180 Jahren im Einsatz, aber stark in der Diskussion: Zuerst standen mögliche gesundheitliche Schäden durch das Ausschwemmen von Quecksilber aus den gelegten Füllungen im Mittelpunkt. Heute fokussiert sich die Diskussion auf die Umweltbelastung durch die Einleitung von Quecksilber ins Abwasser [9], weshalb eine Behandlungseinheit mit einem Amalgamabscheider versehen sein muss. Quecksilber ist die flüssige Komponente der Füllung und wird mit der sogenannten Feilung aus Silber, Zinn und Kupfer vermischt. Schon beim Legen der Füllung wird durch das Einpressen des formbaren Materials Quecksilber freigesetzt, das konsequent abgesaugt werden muss. Mit dem Minamata-Übereinkommen wird die Einleitung von Quecksilber eingeschränkt, was zur Folge hat, dass für bestimmte Patientengruppen kein Amalgam mehr verwendet wird. Alternativen gibt es mehrere, aber noch ist nicht gänzlich geklärt, ob sie bedenkenlos eingesetzt werden können. Kompositfüllungen beispielsweise setzen Bisphenol A frei. Dieses hat eine östrogenartige Wirkung. Auch Allergien gegen Kunststoff- und Adhäsivmaterialanteile stehen zur Diskussion. Nur noch 5 % der jährlich gelegten Füllungen in Deutschland sind Amalgamfüllungen. Der sogenannte Phase-Down bei Amalgam wird schon allein durch den ästhetischen Aspekt vorangetrieben [10].

Neben der Ästhetik liegt der Vorteil von Kunststoff in der Verarbeitung: Durch minimal-invasive Präparation wird die Zahnhartsubstanz geschont. Komposit härtet bei spezieller Lichteinwirkung aus. Füllkörper aus Glas und Quarz machen das Material formstabil und sorgen für den richtigen Farbton. Der Aufwand bei der Verarbeitung ist allerdings deutlich größer, da in Schichten gearbeitet werden muss, um die Schrumpfung beim Aushärten zu kompensieren. Bulk-Fill-Kunststoffe ermöglichen zwar größere Schichtstärken, aber der Aufwand für minimal-invasive Kavitätenpräparation und Trockenlegung bleibt hoch. Kompomere und Glasionomerzemente (GIZ) werden vor allem in der Kinderzahnheilkunde und bei der provisorischen Versorgung eingesetzt, da sie deutlich weniger resistent sind. Als langlebiger Amalgamersatz kommen auch indirekte Restaurationen wie Inlays und Teilkronen aus Keramik oder Gold infrage. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Materialien fasst die Übersicht in Tab. 1 zusammen.

Assistenz bei chirurgischen Eingriffen und Implantationen

In Praxen mit chirurgischem Spektrum stellt in erster Linie die Hygiene das Assistenzpersonal vor Herausforderungen. Eine mit den Vorgaben des Robert Koch-Instituts konforme Vorbereitung der Räumlichkeiten erfordert Zeit und qualifiziertes Personal. Der Einsatz einer zusätzlichen, unsterilen Assistenz bietet Vorteile, insbesondere beim Anlegen der sterilen Schutzkleidung. Sterile OP-Kleidung ist bei Implantationen und Augmentationsoperationen Pflicht [11].

Die persönliche Schutzausrüstung der chirurgischen Assistenz sieht wie folgt aus: Mundschutz, OP-Haube, Schutzbrille, sterile OP-Kleidung, sterile Handschuhe, sterile Abdecktücher für den Patienten bei Eingriffen mit speicheldichtem Verschluss. Steriles Abdeckmaterial kann als Einwegprodukt verwendet werden oder in Form eines flusenfreien, autoklavierbaren Stoffs (keine Baumwolle). Zur Frage nach Einwegprodukt oder wiederaufbereitbarer Stoffvariante empfiehlt sich ein Blick in den aktuellen Hygieneleitfaden des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ), der im April 2022 in aktualisierter Form veröffentlicht wurde. Dort werden aufgrund der hohen Anforderungen an die Aufbereitung von Praxiswäsche und Schutzkleidung an einigen Stellen explizit sterile Einmalprodukte empfohlen: https://dahz.org/hygieneleitfaden Die Basishygiene spielt eine wichtige Rolle und sollte der Assistenz ins Blut übergehen.

Perfektes Zusammenspiel zwischen Behandler und Assistenz

Um die Erwartungshaltung einzelner Behandler einzuschätzen, kann man mit Trockenübungen den Operationsablauf und die Vorbereitung simulieren [12]. Gerade bei mehreren Behandlern oder neuen (Assistenz-)Zahnärzten im Team bringen Probeläufe und individuelle Checklisten Vorteile. Handgriffe und Arbeitsabläufe lassen sich eintrainieren und im Gespräch festlegen. Ein offener Austausch auf Augenhöhe und konstruktive Feedbackgespräche nach komplexen Eingriffen sind ein Muss. So kann reflektiert werden: Was ist gut gelaufen, wo gab es Verzögerungen oder hat etwas gefehlt? Assistenztrainings können auch in regelmäßigen Abständen als interne Fortbildungsmaßnahme wiederholt und dokumentiert werden. Im Bereich der Implantologie werden dazu externe Teamkurse und spezielle Assistenztrainings angeboten. Aufgabenbereiche müssen klar definiert und zugeordnet werden, um Zuständigkeitsdiskussionen und Fehler zu vermeiden. Stellenbesetzungspläne und Funktionsdiagramme können als Tools nützlich sein [13].

Infobox 1 Leistungen, die an die qualifizierte Assistenz nach nach § 1 Abs. 5 Zahnheilkundegesetz delegierbar sind

  • Herstellung von Röntgenaufnahmen
  • Entfernen harter und weicher Beläge inkl. klinisch erreichbarer subgingivaler Beläge
  • Füllungspolitur
  • Herstellen, Legen sowie Entfernen provisorischer Versorgungen und Verschlüsse
  • Situationsabformungen
  • Trockenlegung
  • Aufklärung über Entstehung von Karies und Parodontopathien
  • Maßnahmen im Rahmen der Individualprophylaxe (z. B. Versiegelung, Mundhygieneunterweisung)

Top-Tipps für eine vollständige Dokumentation:

  • Behandlungsdatum, Uhrzeit, Zahnangabe
  • Namentliche Nennung von Behandler und Assistenz
  • Auflistung aller verwendeten Materialien und Hilfsmittel mit Menge und Einwirkzeit
  • Aufklärungsinhalte über Diagnose, Behandlungsalternativen, Kosten sowie zu erwartende Ergebnisse
  • Risiken (z. B. bei Leitungsanästhesie)
  • Folgen einer Nichtbehandlung
  • Einverständnis des Patienten
  • Behandlungs- und abrechnungsrelevante Besonderheiten (Anamnese, anatomische Verhältnisse, Compliance, Zeitaufwand etc.)

ZFA: Traumberuf mit Potenzial und Freiraum

Der Beruf der ZFA ist sehr facettenreich und vielseitig. Er bietet Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für besondere Schwerpunkte und Hobbys. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch mal die Interviews, die WIR mit ganz besonderen Frauen geführt hat.
Tolle Frauen, die in der Zahnarztpraxis als Azubis angefangen und ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen: in der Entwicklungshilfe, als Hammerwerferin, als DH oder in der Behindertenzahnmedizin. Und und und....spannend und inspirierend!
www.wir-in-der-praxis.de/zfa-im-interview

Checkliste Hygiene-Basics bei operativen Eingriffen:

  • Sterile Patientenabdeckung
  • Sterile OP-Kleidung für Assistenz und Behandler
  • Mundhöhlenantiseptikum, z. B. mit 0,2 % Chlorhexidinspüllösung
  • Hautantiseptikum in unmittelbarer Nähe des OP-Gebiets
  • Chirurgische Händedesinfektion
  • Vorher den Patienten über Verhaltens- und Pflegehinweise informieren

Das sagt die Kollegin

Interview-Bastek

Anne Bastek
praktisch tätige Dentalhygienikerin, Prophylaxe Coach

"Wissen ist Macht" -  Nur wer sich stetig weiter- und fortbildet bleibt nicht stehen. In unserem Beruf ist es fatal, wenn man nicht offen für Neues ist. Außerdem macht ein reibungsloser Arbeitsablauf durch gut geschultes Personal einfach deutlich mehr Spaß.

Literatur beim Verlag (wir-in-der-praxis@springer.com)


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