06.10.2021

Wie Kreide im Mund

Immer mehr Kinder sind von Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation betroffen

von Dr. Alexandra Wolf, Zahnärztin und freie Autorin, Berlin

Sie sind braun, bröcklig und doch ist es keine Karies - die sog. Kreidezähne lassen sich in den letzten Jahren immer häufiger in Kindermündern finden. Oft fallen sie durch ihre ungewöhnlichen braunen Flecken auf und bei manchen Kindern lassen sie das Eisschlecken zu einem unangenehmen Vergnügen werden. Doch worin liegen eigentlich die Ursachen und was kann die ZFA den betroffenen Patienten raten?

© Wavebreakmedia / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, lautet der Fachbegriff für das Krankheitsbild. Und genau diese optische Erscheinung erklärt auch schon, worum es geht: "Hypomineralisation bedeutet eine Mindermineralisation des Zahnschmelzes", erklärt Prof. Dr. Katrin Bekes, Direktorin des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde an der Medizinischen Universität Wien. "Meistens ist nicht der gesamte Zahnschmelz, sondern nur

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