30.08.2019

Wie schädlich der Biofilm ist, hängt vom Patienten ab

Forscher unterscheiden in Low- und High-Responder

von Kerstin jung,

Faszinierend: Jeder Mensch hat insgesamt 2,7 kg Bakterien an und in sich beherbergt. Völlige Keimfreiheit gibt es also nicht und wäre übrigens auch nicht gesund. Bezogen auf die Zahnmedizin spielt der Biofilm besonders in der Parodontologie eine zentrale Rolle. Hier wird dann auch von Plaque gesprochen. Wird die Plaque - respektive der Biofilm - nicht regelmäßig entfernt, drohen Karies und Zahnfleischprobleme wie Parodontitis. In diesem Interview stellt sich Prof. Dr. Dr. h.c. Holger Jentsch vom Universitätsklinikum Leipzig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO), drei Fragen zu den Themen Biofilm, Parodontitis und Antibiotikaresistenzgene.

© jarun011 / Getty Images / iStock

Herr Prof. Jentsch, Biofilm und Mikrobiologie sind Schlagworte in der Parodontologie - gibt es dabei Neues?
Prof. Holger Jentsch: Die dentale Plaque hat Biofilmeigenschaften, das heißt, es gibt neben der dentalen Plaque auch andere Biofilme. Der Biofilm in der Mundhöhle kann auf festen Oberflächen entstehen. Bakterien auf Epitheloberflächen werden wegen der Epithelerneuerungsrate eigentlich kaum Biofilm entstehen

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