12.10.2020

MIH versus Fluorose

Erworbene Mineralisationsstörungen im Kindermund

von Dr. med. dent. Vicky Ehlers, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, Dr. med. Lena Katharina Müller, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), oft als "Kreidezähne" oder "Cheese molars" bezeichnet, wird in den Medien als neue Volkskrankheit bezeichnet. Es scheint in Deutschland fast jedes zehnte Kind davon betroffen zu sein. Das Wissen über das klinische Erscheinungsbild, Differenzialdiagnosen und Therapieoptionen ist für jede ZFA unerlässlich.

© Janet Layher / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Die MIH betrifft, wie ihr Name auch bereits beschreibt, die ersten bleibenden Molaren und die bleibenden Inzisiven. Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie [1] sind fast 30% der Zwölfjährigen in Deutschland betroffen, allerdings lag bei den Untersuchungen der Studie überwiegend ein geringer Schweregrad vor. Die MIH-Zähne können unterschiedliche starke Ausprägungen aufweisen: Von leicht

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